Anleitungen suchen

Bondage, BDSM und SM Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.
Passwort vergessen?
Zum Ende gehen Neues Thema

_JJ_TOPIC Die lange Nacht

#895
nachtfreund (Benutzer)
Senior Boarder
Beiträge: 14
graphgraph
Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Die lange Nacht 2008/11/18 22:04 Karma: 0  
Alles fertig. Sie ist bereit. Sie lauscht an der Tür zum Badezimmer. Das Wasser rauscht. Er duscht noch. Sie legt das Seil, die Lederfesseln, den Knebel und die Augenbinde auf den Stuhl neben der Tür. Zwei Minuten gibt sie ihm noch.
Sie hat sich schick gemacht. Für sich und für ihn. Für ein gemeinsames Abenteuer, von dem er noch nichts weiß. Sie trägt einen schwarzen String, einen schwarzen BH, eine dunkle Strumpfhose, darüber ihren sexy Spitzen-Pant, ein enges Shirt in dunklem Rot. Außerdem hat sie ihre leichten schwarzen Lederstiefel angezogen. So mag er es, sie aber auch. Nur ahnt er nichts davon.
Die Zeit ist um, das Wasserrauschen verstummt. Sie klopft an die Badezimmertür. „Komm rein.“ Er trocknet sich ab. „Na, willst Du mich besu .?“ Er stockt im Satz, als er sie sieht. „Ja, ich will Dich besuchen. Und ich habe eine Überraschung für Dich. Zieh das an.“ Sie gibt ihm einen weißen String, schwarze Boxershorts und ein enges helles T-Shirt. Er ist perplex, zieht wortlos die Sachen an. „Dreh Dich um.“ Sie nimmt seine Arme, bindet ihm die Hände mit einem weißen Seil fest zusammen. Dann setzt sie ihm die Augenbinde auf, schiebt ihm den großen Ballknebel in den Mund und schließt den Lederverschluss. Schließlich legt sie ihm die Lederfesseln an den Fußgelenken an, verbindet die Fesseln mit den kleinen Kettchen. „Heute Nacht bist Du mein Gefangener. Davon hast Du immer geträumt. Aber wer weiß, ob Dein Traum so ausfällt, wie Du Dir das vorgestellt hast.“
Sie führt ihn aus dem Bad in das Arbeitszimmer, setzt ihn auf den Stuhl vor dem Schreibtisch und bindet seine Arme an der Rückenlehne fest. Seine Füße fixiert sie mit Seilen an den Stuhlbeinen, zieht sie schön nach hinten. Der Rechner läuft, sie nimmt ihm die Augenbinde ab. Er testet die Fesseln, stöhnt in seinen Knebel. „Du wolltest immer ein Video zum Aufwärmen. Das kannst Du haben. Aber Du wirst Dich noch eine Weile gedulden müssen, bis ich in Deinem Wunschfilm auftauche.“ Sie startet das Video, sein Bondage-Lieblingsstreifen läuft. Er windet sich in den Fesseln, sie räkelt sich auf dem Bett nebenan, beobachtet ihn und blättert in der Zeitung.
* * *
„So, Schluss mit dem Kino, jetzt wird’s ernst“, sagt sie nach 30 Minuten. Sie setzt ihm wieder die Augenbinde auf, bindet ihn vom Stuhl los. „Aufs Bett mit Dir.“ Sie legt ihn auf den Bauch, verbindet die Fußfesseln wieder mit den Kettchen. Dann zieht sie mit einem Seil Füße und Hände zu einem Hogtie zusammen. Sie dreht ihn auf die Seite, nimmt ihm die Augenbinde ab. „Jetzt darfst Du auch mal was von mir sehen.“ Sie zieht ihr Shirt aus, streift sich die Stiefel von den Beinen, lässt den Spitzenpant heruntergleiten und zieht ihm das Dessous übers Gesicht. Er kann nur noch durch den Schimmer des Stoffs sehen, was passiert. Es macht ihn fast noch mehr an als die engen Fesseln. Sie rollt ihre Strumpfhose langsam von den Beinen, lässt ihren BH auf den Boden fallen. Dann steht sie vor ihm, nur noch im String, er ist zum Bersten erregt. Sie zieht ihm den Pant vom Kopf und küsst ihn auf die Augen, die Wange, den Hals. Langsam gleitet ihre Hand an seine Brust. Sie streichelt ihn, spürt, wie sehr es ihn erregt. Sie schmiegt ihren Körper an seinen und lässt ihn in seinen Fesseln kommen.

* * *
„Jetzt bin ich dran“, flüstert sie ihm ins Ohr. Sie löst die Seile, bindet seine Hände los, legt ihm Lederfesseln an den Gelenken an. Dann bindet sie seine Arme weit auseinandergezogen an den Bettpfosten fest. Sie nimmt ihm den Knebel ab, zieht ihm dann Shorts und String aus. Seine Füße fesselt sie ebenfalls an die Bettpfosten am Fußende. Ganz nackt setzt sie sich auf ihn, führt seinen steifen Penis in ihre Scheide ein. Sie genießt. Sie genießt nicht nur die Lust und die Erregung, die sie schon beim Fesseln ihres Mannes verspürt hat, sondern die Lust an seinem Körper, der sich zu ihr hinbeugen will, aber nicht ganz kann. Sie hat es in der Hand, sie hat ihn in der Hand. Sie kann sich gerade nichts Besseres vorstellen und lässt sich auf den Wogen ihrer Lust und Erregung weitertreiben, so lange, wie sie will.

* * *

Er schreckt hoch aus dem Schlaf. Es ist dunkel. In seinem Kopf dreht sich alles. Hilflosigkeit, Lust, Ausgeliefertsein, Kampf gegen die Fesseln - Gedanken, Bilder und Gefühle wie aus einem Traum, den er immer wieder träumt. Er will sich umdrehen – und merkt, dass er mit Lederfesseln am Bett festgebunden ist. Seine Frau liegt neben ihm. Nackt. Er würde sie gern berühren, streicheln und küssen. „Tut mir Leid. Aber du musst noch bis morgen früh warten“, sagt sie. Er schließt die Augen. Kein Traum, sondern Wirklichkeit. Er lächelt.
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#896
Bondage Slave (Benutzer)
Platinum Boarder
Beiträge: 111
graph
Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Die lange Nacht 2008/11/19 06:06 Karma: 0  
sehr hübsche Story. Wohl der Traum eines jeden passiven Mannes

Gruß
Bondage Slave
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Zum Anfang gehen Neues Thema
© Copyright 2007 Best of Joomla, Powered by FireBoard